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Tauberbischofsheim, Lkr. Main-Tauber-Kreis, OT Dittwar, A: westl. vom Ort im Waldgebiet hinter den Rammersbergsteinbrüchen (günstig erreichbar: die nordwestwärts führende  'Gissigheimer Straße' erreicht ca. 400 m nach dem Winzerhof Wille eine Wegkreuzung, wo der in südl. Richtung, links, abzweigende Wag nach ca. 500 m zum Standort führt), Steinkreuz, Benennung: 'Schwedenkreuz'

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), Steinkreuz lat. Form aus Buntsandstein mit eingerillter Inschrift (Verf.)

Ang. B. Losch, 1981: 'Standort: TK 6423 Ahorn R 45040 H 95200 Flst. 3746. Ca. 1,1 km westlich vom Ort im Walde, hinter den 'Rammersbergsteinbrüchen', ca. 5 m vom Weg entfernt. Beschreibung: Buntsandstein mit schrägen Klüftungslinien. - Schief eingesunken. Maße: Höhe 1,25 m, Br. 0,83, T. 0,18, Form: Groß, mit langen kräftigen Balken. Inschrift: Ganzflächig, soweit auf dem Querbalken entzifferbar '1644 IST HANS WEBER / SIMONS SOHN / DES GERICHS / VON DEN SOLDATEN / ERSOSEN WORDEN'. Volkstümliche Überlieferung: Benennung: 'Schwedenkreuz' (Textkopie B. Losch 1981)

Quellangaben:  Lit.: 1. Bernhard Losch, Sühne und Gedenken - Steinkreuze in Baden-Württemberg, Stuttgart 1981, S. 109, Tauberbischofsheim XII, Stadtteil Dittwar (o.F.), daraus: 2. Manfred Maninger, Chronik der Gemeinde Dittwar, 1968, S. 49, 3. Ernst Cucuel-Hermann Eckert, Die Inschriften des badischen Main- und Taubergrundes, Stuttgart 1942, S. 157, Nr. 422

Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Mord- und Sühnekreuze im Main-Tauber-Kreis: Dittwar, Foto v. 9.8.2017 (Kopie), Urheber: 'Triplec85' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY 4.0

kopie b. losch 1981
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Dittwar B: ca. 2,6 km südwestl. des Ortes im Bereich 'Eisgrundgraben' (günstig erreichbar: am westl. Ortsrand zweigt beim 'Kruzifix beim Lindenbaum' von der 'Gissigheimer Straße' ein Fahrweg in südwestl. Richtung ab, der entlang des Eisgrundgrabens den Standort nach ca. 2,3 km erreicht), Steinkreuz, Benennung: 'Hegeleinskreuz'/'Schwedenkreuz'

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), relativ langschaftiges Steinkreuz aus Buntsandstein mit gedrungenen Kreuzstand und eingerillter Inschrift am Querbalken bis in den oberen Schaft reichend (Verf.)

Ang. B. Losch, 1981: 'Standort: TK 6423 Ahorn R 44320 H 93300 Flst. 302,6. Beschreibung: Buntsandstein. Balkenenden abgestoßen. Maße: Höhe 0,54 m, Br. 0,62, T. 0,19, Form: Kopf und Arme sind kurz, der Längsbalken betont breit. Inschrift: Auf Querbalken und Schaft, unter durchgezogener Linie 'ZU GETECKNUS HANS / LANGENBERGER 1607 / AUF DER STR / AS DAS LEBEN / GELASEN'. Volkstümliche Überlieferung: Ein Dittwarer Bauer soll 1644 beim Pflügen von den Schweden getötet worden sein. Benennung: 'Hegeleinskreuz', 'Schwedenkreuz' (Textkopie B. Losch 1981)

Quellangaben: Lit.: 1. B. Losch, 1981, S. 109-110, Tauberbischofsheim XIII, Stadtteil Dittwar m. Abb. 194 (Kopie), S. 24, daraus: 2.  Manfred Maninger, Chronik der Gemeinde Dittwar, 1968, S. 49, 3. Ernst Cucuel-Hermann Eckert, Die Inschriften des badischen Main- und Taubergrundes, Stuttgart 1942, S. 147, Nr. 581


Internet: 1. ...wikipedia.org-wiki-Liste der Mord- und Sühnekreuze im Main-Tauber-Kreis: Dittwar, Foto v. 16.7.2017 (Kopie), Urheber: 'Triplec85' (Eig. Werk) Liz.-Nr. CC BY-SA 3.0   

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