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Ĉeskǎ Metuje (dt. Böhmisch Matha, 'Braunauer Ländchen' ), Okres Nǎchod (Kreis Nachod), östl. Ortsrand, nordseitig an der Straße S 301 Richtung Police nad Metuji (Politz), Steinkreuz

quelle: google.com-maps-ceska metuje street view april 2019 urheber: ivo weiss

Obertägige Maße: (aktuell nicht bekannt), parallelkantiges lat. Steinkreuz aus Sandstein mit gerundeten Balkenenden, Ansichtsseite (Südseite) eingerillte Inschrift in tschechischer Sprache: 'ZDE TELO ODNATO ZEMIJ ANNO MICCCCCI 10. LEDNA ELIAS JAN SYN ZA ZAPLATU JI DATA ODPOCIE' (Lit. Dreyhausen, S. 83 Nr. 55 m. Abb. 8/9), Nordseite links linear eingetieft ein liegendes Beil, etwa im Kreuzungsfeld eine menschliche Gestalt mit nach rechts ausgestreckten Händen mit gespreizten Fingern, die einen nicht mehr erkennbaren Gegenstand fassen wollen (Verf. frei nach Lit. S. Altensleben 2023)

Geschichte/Deutung
Die Inschrift berichtet von einem Elias Jan oder Elias, Sohn des Jan, der einen hier am 10. Januar 1501 gefundenen Leichnam auf eigene Kosten bestattet habe. Es ist zweifelhaft ob die bildliche Darstellung eine Tötungsszene ist und mit der Inschrift in Zusammenhang steht. Wie bei dem Steinkreuz von Protivec könnte hier ein viel älteres Kreuz mit Inschrift versehen worden sein und eine Zweitverwendung erfahren haben. Das Beil kann als gerichtliches Warn- oder Schreckzeichen gesehen werden (Verf. frei nach Lit. S. Altensleben 2023)   

Anmerkung
Nach hrady.cz sei ein fliehender Mann dargestellt. Es soll sich um das Grab eines schwedischen Soldaten handeln (hrady.cz)

Quellangaben: Lit.: 1. Stephan Altensleben, Rätselhafte Steinkreuze - Die Entdeckung ihrer wahren Bedeutung, Langenweißbach 2023, S. 40/41/148 m. Abb. 80a/b, Internet: 1. hrady.cz-smircikriz-schwedenkreuz m. Foto, 2. lovecpokladu.cz m. Foto, 3. google.com-maps-Ĉeskǎ Metuje-Lagekarte m. Standortangabe-Street View April 2019 (2 Kopien, bearb.), 1 Foto v. Mai 2021 (Kopie), Urheber: 'Ivo Weiss' (Eig. Werk)

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