Sexueller Notstand und Bereicherung  - Hauptmotive der Hexenverfolgungen - Katholische Tyrannen vergewaltigten, schändeten und misshandelten Frauen jeden Alters

Einher mit dem Aufkommen des Christentums in ganz Europa wurde von der führenden Kirche ein Dogmatismus betrieben, der basierend auf der Leichtgläubigkeit und Unwissenheit der Menschen, ausschliesslich am Aufbau der absoluten Macht der Kirche orientiert war.
Im Glauben zu ‘Gott’ unterwerfen sich die weltlichen Fürsten dem Papsttum. Papst Innozenz III. gründet im 13. Jh. die kirchliche Behörde 'Heilige Inquisition' - das Universalwerkzeug zum Machtmissbrauch im Rahmen der Symbiose kirchlich-weltlicher Justiz. In der Hauptsache wurden hier die Konflikte der Häresie behandelt, deren Bestandteil der *Irrglauben der Ketzerei war - die unzähligen aberwitzigen Ammenmärchen der Buhlschaft mit dem Teufel (Hexerei, Schadenzauber, Epidemien- und Unwettermachen usw.)

*Zitat Hans Sachs zum Hexenwahn (Nürnberg, 1494-1576, einfacher Schuhmacher, Meistersinger, Spruchdichter, Dramatiker, zahlreiche freigeistliche Publikationen in der Nürnberger Reformationszeit): ‘Traum und Fantasey - Kein wahrer Christ könne einen solchen Unsinn glauben’ (Quelle: Lit. H.-J. Wolf, Geschichte der Hexenprozesse, Hamburg 1995, S. 241)  

Bis hinab in den kleinsten Sprengel streckt diese Institution ihre Fänge aus zur Bereicherung, zum Auslöschen politischer Gegner, die auf normalen wegen nicht belangt werden konnten (s. z.B. Rubrik: Sühnekreuze-NI-Braunschweig, Brabandt'sche Revolution), aber auch zur Behebung des vorherrschenden sexuellen Notstandes der Kirchenfürsten im Zuge der 'Hexen'-Verfolgungen - hervorgerufen durch die eigenen Vorgaben des Zölibat (Verpflichtung zur Ehelosigkeit) und die Keuschheitsgelübde des gesamten Klerus (Regeln zur Mäßigung im Umgang mit der Sexualität).

Hielte man sich allein nur an letztere Vorgaben, wären nur etwa 4 Monate im Jahr verblieben, um Sex haben zu können und sogar nur in der sog. 'Missionarsstellung'. Das Missachten solcher Regeln war stets mit der Drohung verbunden, aussätzige, verkrüppelte oder vom Teufel besessene Kinder zu bekommen. Diese Nöte beherrschten auch das Leben in den Klöstern. Heimlich gezeugt, wurden zahllose Neugeborene auf verschiedenste Weise 'entsorgt', z. B. in abgelegene Waldseen geworfen oder wie im Gemälde dargestellt in den Abort

quelle: ...pastisaforeigncountry.wordpress.com

Ein Mönch verführt eine Nonne, sie wird schwanger und wirft ihr Baby in den Abort. Darstellung aus dem Jahr 1327. Bildquelle:
....pastisaforeigncountry.wordpress.com/2012/07/

Zitat Martin Luther: 'Ein zur Enthaltsamkeit gezwungener Mann gedenkt Tag und Nacht zu huren wie ein toller Hund.'

Wenig bekannte, fürchterliche Realitäten des Mittelalters behandelt das Buch von Guido Grandt:    

Männer Gottes in der Katholischen Kirche: ‘Wollüstige Zuhälter des Teufels - Orgien aus Samen und Blut’

Missbrauch der kirchlich-weltlichen Justiz zur Behebung des sexuellen Notstandes und zur Bereicherung

Das Hauptunrecht der 'Heiligen Inquisition' bestand darin, dass die von Papst Innozenz IV. im Jahre 1252 eingeführte 'Peinliche Befragung' (Folter) zur 'Wahrheitsfindung' angewendet werden durfte. Anfangs streng reguliert, durfte der Delinquent keine körperlichen Schäden davontragen, sowie auch eine 'Peinliche Befragung' nur eine Stunde wären sollte. Im ausgehenden Mittelalter wurden diese Richtlinien jedoch völlig missachtet - grenzenlose Willkür beherrschte die Szenerie - es wurde solange (unmenschlich) gefoltert, bis jede diktierte Absurdität von den Delinquenten mit 'Ja' quittiert wurde und somit mit Strafe belegt werden konnte. Hiermit war auch der weltlichen Gerichtsbarkeit die Grundlage gegeben Prozesse in Sachen Häresie auszuführen.

Das der sexuelle Notstand zweifellos ein Hauptmotiv der Hexenverfolgung war, bestätigt die Tatsache, das mindestens 80 Prozent aller Opfer Frauen waren, die nach 'Überführung' und damit bestrafungswürdig, bis zur Hinrichtung meist auf dem Scheiterhaufen, willkürlich, in furchtbaren sadistischen Exzessen vergewaltigt, geschändet und misshandelt wurden. - 'Die Frau ist das Einfallstor des Teufels - ihre Scheide ist ein unersättlicher Schlund der Begierde. Die Frau ist in der Menstruation unrein.' lauteten die Sprüche von der Kanzel und provozierten den Hass gegen Frauen. Nun war es nur noch ein kleiner Schritt Frauen als angebliche 'Hexen' in die Justizgewalt der Kirche zu bringen, indem sog. (erkaufte) 'Besagungen' ausreichten, um die meist gezielt ausgesuchten Opfer (junge Frauen, aber auch wohlhabende Bürger) einzukerkern. Hierzu wurden die mittelalterlichen Gehässigkeiten, wenn nicht sogar Feindseligkeiten, unter der Bevölkerung von den Amtsmännern geschürt und ausgenutzt. Die Prozesskosten mussten aus dem Besitz der Delinquenten aufgebracht werden oder von deren Verwandten sowie auch jeglicher Besitz konfisziert wurde - Speis und Trank für die Inquisitoren, Richter, Schöffen und sonstige Ausgaben für Gerätschaften sowie Brandholz für die Lebendverbrennung. Diese Tatsache ist selbstredend ... habgierige und wollüstige ‘Hexenjäger’ schossen wie Pilze aus dem Sumpf der katholischen Kirchengeschichte (Verf. nach obigen Quellangaben und allgem. Lexica)

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